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Ernährung, Verdauung und Entgiftung
Der Stoffwechsel – die Basis für Ihre Gesundheit

Der Stoffwechsel ist die Grundlage des Lebens, von der Energiegewinnung in den Mitochondrien der mikroskopisch kleinen Zelle bis hin zum gesamten Verdauungssystem mit all seinen Organen. Wenn der Stoffwechsel optimal arbeitet, ist eine wesentliche Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden erfüllt.

Was ist eigentlich „der Stoffwechsel“ (Metabolismus) genau. Lesen Sie dazu mehr im Patienteninfo.

Der Stoffwechsel – die Basis für Ihre Gesundheit

Lebenswichtige Vorgänge, die von einem funktionierenden Stoffwechsel abhängig sind:


  • alle Wachstumsprozesse
  • Sauerstoffversorgung aller Organe
  • Entgiftungsprozesse durch die Leber
  • Kohlenstoffwechsel, Eiweißstoffwechsel, Fettstoffwechsel und Mineralstoffwechsel
  • alle Reparaturprozesse

Was den Stoffwechsel beeinflussen kann


Viele Rädchen müssen für einen funktionierenden Stoffwechsel ineinandergreifen. Gerät nur eines aus dem Gleichgewicht, kann es schnell zu Störungen kommen kann. Oftmals gehen Stoffwechselerkrankungen auf genetische Faktoren zurück. Doch auch der moderne Lebensstil kann einen großen Anteil haben. Dabei können Übergewicht und Fettleibigkeit als Folge ungesunder Ernährung, häufig in Kombination mit Bewegungsarmut, ebenso ausschlaggebend sein wie übermäßiger Alkoholkonsum und Stress. Hinweise auf eine Stoffwechselstörung können auch Allergien und Hautprobleme wie Neurodermitis geben. Außerdem finden sich in Umwelt und Nahrung zahlreiche Stoffe, die den Stoffwechsel beeinflussen und verändern können. Dazu gehören zum Beispiel unverträgliche Lebensmittel oder Zusatzstoffe, die hormonartige Wirkungen entfalten.

Ebenso können Umweltgifte wie Weichmacher aus Verpackungen oder Schwermetalle wichtige Stoffwechselschritte behindern. Kommt es dabei zu einer Anlagerung an das Erbgut, können auch das Immunsystem und die Zellatmung beeinträchtigt werden.

Je nach Art des betroffenen Stoffwechsels (Fettstoffwechsel, Eiweißstoffwechsel, Vitamine, Mineralien, Kohlenhydrate) zeigen sich Stoffwechselstörungen mit den unterschiedlichsten Symptomen. Einige Beispiele:

  • allgemeines Unwohlsein
  • Gewichtszunahme
  • körperliche und mentale Trägheit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Antriebsschwäche
  • Nervosität, Konzentrationsstörung
  • depressive Verstimmung, Gereiztheit
  • Schmerzen
  • Magenbeschwerden, Aufstoßen, Übersäuerung
  • Darmprobleme, Blähungen, unregelmäßige Verdauung

Spätestens wenn sich Symptome einer Stoffwechselstörung zeigen, sollten die Ursachen geklärt werden. Viele (Stoffwechsel-)Erkrankungen wie Burnout, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus, Gicht oder erhöhte Blutfette können durch eine frühzeitige präventive Diagnostik vermieden werden – und damit auch mögliche Spätfolgen wie etwa Schlaganfall, Herzinfarkt, schwere Depressionen oder Nervenschädigungen.

Funktion des Darmes ist für die Gesundheit von überragender Bedeutung

Für einen funktionierenden Stoffwechsel ist auch die Darmgesundheit mitentscheidend. Mit seinen Millionen von Zotten hat er neben der Haut die größte Kontaktfläche mit unserer biochemischen Umwelt.Zudem ist er das größte Immunorgan unseres Körpers. Unzählige Darmbakterien haften an der Darmwand und bilden die Darmflora - eine Lebensgemeinschaft innerhalb derer sich die verschiedenen Arten im Gleichgewicht befinden. In einem gesunden Körper wehren sie fremde, krankmachende Erreger ab. Ein gestörtes Gleichgewicht von gesunden und schädlichen Bakterien bezeichnet man als Dysbiose. Antibiotika, Stress, Essgewohnheiten sowie weitere Faktoren können die Darmflora in ihrer Qualität und Quantität beeinträchtigten - die Anfälligkeit steigt dann z.B. für:

  • Infekte (Atemwege, Blase …)
  • Allergien (Atemwege, Haut, Darm)
  • Reizdarm (Blähungen, Verstopfung, Durchfall)
Frau hat Bauchschmerzen

Stoffwechselstörungen - Diagnostik und Therapie

In einem ganzheitlichen Ansatz setze ich in meiner Praxis unter anderem ein: